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Aufgaben eines Schiedsrichters

Aufgabenbereich

Zu Deinen Aufgaben gehört es vordergründig Fußballspiele zu leiten. Du nimmst Deine Spielaufträge wahr und erledigst bei diesen die organisatorischen Dinge rund um das Spiel, zu denen der Spielbericht, die Platzkontrolle und Notizen über den Spielverlauf gehören. Während des Spiels triffst Du Entscheidungen und überwachst die Einhaltung der Spielregeln. Hierbei hast Du Dich als Schiedsrichter/in den Vereinen gegenüber neutral zu verhalten und Deine Vorbildfunktion zu beachten.

Darüber hinaus musst Du ein Mal im Monat den Schulungsabend besuchen, auf dem die Lehrwarte Regelwissen vermitteln, Regelfragen klären und Probleme in Spielleitungen aufarbeiten.

Anforderungen eines Schiedsrichters

Welche Anforderungen sollte ich erfüllen?

  • Spaß und Interesse am Fußball
  • Mindestens 14 Jahre alt
  • Zuverlässigkeit und Verantwortungsbewusstsein
  • Teilnahme am Anwärterlehrgang
  • Erfolgreiches Bestehen der Anwärterprüfung mit Lauf- und Regeltest
  • Zeit für regelmäßige Spielleitungen

Welche Eigenschaften zeichnen einen guten Schiedsrichter aus?

Einige der nachfolgenden Eigenschaften besitzt jeder einzelne von uns bereits, andere davon erwirbt jeder Schiedsrichter von Spiel zu Spiel und durch regelmäßige Fortbildung.

  • Unparteilichkeit
  • Regelkenntnis
  • Spielverständnis
  • Körperliche und geistige Fitness
  • Selbstbewusstsein
  • Persönlichkeit
  • Menschenkenntnis
  • Die Fähigkeit Konflikte zu lösen
  • Entscheidungen schnell und sicher treffen
  • Mut
  • Teamfähigkeit

Gründe Schiedsrichter zu werden

Gründe Schiedsrichter zu werden

  • Wenn du dich für Fußball interessierst und du das Spiel einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachten möchtest, dann ist das Hobby des Schiedsrichters eine spannende Herausforderung.
  • Du bist kein „kleiner“ Özil oder Schweinsteiger? – Macht nichts! Auf diese Weise kannst du deinem Sport treu bleiben, bleibst in Bewegung und erreichst mit etwas Einsatz und Leistungsbereitschaft Spielklassen, die du als Spieler womöglich niemals erreicht hättest. Auch wenn du selbst in der Jugend Fußball spielst, lässt sich beides verbinden!
  • Du willst Fußball verstehen? – Als Unparteiischer erwirbst du die notwendige Regelkenntnis und entwickelst Regelverständnis. Durch regelmäßige Schulungen bleibst du stets auf dem Laufenden!
  • Du willst selbstständig Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen? – Als Schiedsrichter/in hast du die Möglichkeit dazu! Das Hobby stärkt dein Selbstvertrauen, deine Entschlusskraft und dein Durchsetzungsvermögen.
  • Du bist teamfähig? – Als Schiedsrichter/in bist du kein „Einzelkämpfer“! – Hinter dir steht eine sportliche Gemeinschaft, die ebenfalls Spaß am Fußball hat.
  • Dein „Taschengeld“ könnte etwas höher sein? – Durch deine Spielleitungen kannst du dieses ein wenig aufbessern!
  • Du gehst gerne ins Stadion? – Als Schiedsrichter/in hast du u.a. kostenlosen Eintritt zu Bundesliga- und DFB-Pokalspielen.

Perspektiven

Perspektiven eines Schiedsrichters

  • Jeder fängt mal klein an, so auch der Schiedsrichter bzw. die Schiedsrichterin. Die ersten Spiele werden in der Regel im unteren Jugendbereich absolviert (C- und D-Junioren), um sich ein wenig an die neue Aufgabe heranzutasten. Nach dieser „Orientierungsphase“ folgen weitere Spiele in den weiteren Juniorenspielklassen. Diese Schritte sind sinnvoll und notwendig, um ein Gefühl für die ungewohnte Perspektive zu bekommen und sich langsam auf die Neuerungen einzustellen. In der Regel hängt der „Aufstieg“ innerhalb der Juniorenspielklassen vom Alter und dem Leistungsstand ab. Ab 18 Jahren ist auch ein Einsatz bei den Senioren möglich. Besonders talentierte Schiedsrichter/innen werden auch schon im Alter von 17 Jahren in diesem Bereich eingesetzt. Der Aufstieg bis zur Senioren Kreisliga A wird kreisintern geregelt und die Einteilung durch den jeweiligen Schiedsrichteransetzer im Kreis vorgenommen. Auch die Schiedsrichter/innen für die Bezirksliga werden vom Kreis gemeldet, müssen jedoch beim Verband regelmäßig eine Prüfung ablegen, um Spiele in dieser Klasse zu leiten.
  • Der Sprung in die Landesliga ist anders geregelt. Hier entscheiden neben der Meldung durch den Kreis und die Prüfung beim Verband Beobachtungsspiele über dem möglichen Aufstieg. In einem Beobachtungsspiel ist ein neutraler Beobachter des Verbandes anwesend und bewertet den Schiedsrichter oder die Schiedsrichterin nach bestimmten Kriterien und vergibt eine Punktzahl für seine Leistung. Der Schnitt aus allen Beobachtungen entscheidet am Ende der Saison, ob es für die Unparteiischen weiter nach oben geht. Natürlich kann es in höheren Spielklassen auch über einen möglichen Abstieg entscheiden. Wie auch die Vereine, kämpfen Schiedsrichter/innen ebenfalls um Punkte und Auf- und Abstiege.
  • Was bisher vernachlässigt wurde, ist die Arbeit im Schiedsrichter-Gespann bzw. als Schiedsrichter-Assistent (SRA). Diese Tätigkeit bietet auch innerhalb des Schiedsrichterwesens eine ganz andere Perspektive und ist nicht weniger anspruchsvoll, als die Aufgabe in der „Mitte“ des Spielfeldes. Assistenten werden auf Kreisebene bei Pokal-, bei Entscheidungs- oder Auswahlspielen eingesetzt. Ab der Landesliga (Senioren) aufwärts werden auch Assistenten benötigt, so dass es auch hier ein breites Betätigungs- und Einsatzgebiet gibt. Als Assistent hast du die Möglichkeit bei Spielen eingesetzt zu werden, die zwei bis drei Ligen über deiner höchsten Klasse als Schiedsrichter liegen.

Anmeldeformular

Ohne den 23. Mann bzw. Frau geht es nicht!

Anwärterlehrgänge sind jeweils im Frühjahr/Herbst eines Jahres geplant.

Weitere Informationen sind im Anmeldeformular enthalten.

Hier geht es zum Anmeldeformular:  

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